Die Tiere auf dem Gutshof

Alte Nutztierrassen

Die Tiere auf dem Gutshof Britz sind zum Teil alte und gefährdete Nutztierrassen. Alte Rassen sind wertvoll, denn die Tiere sind oft genügsamer und widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und extremen Wetterbedingungen. Viele unterschiedliche Rassen innerhalb einer Tierart erweitern zudem die Vielfalt des Genpools, wodurch bei der Züchtung auf sich ändernde Umweltbedingungen reagiert werden kann.

Weitere Infos: Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen

 

Der Gutshof im 18. Jahrhundert

Unter Graf Hertzberg hielt man auf dem Gutshof Britz vor allem größere Bestände an Rindern, Pferden und Schafen – zeitweise sogar einige Merinoschafe. Er führte außerdem in Britz Seidenraupen und Maulbeerbäume für die Produktion von Seide ein.

 

Der Gutshof heute

Pferde

Sächsisch-Thüringisches Schweres Warmblut (gefährdet)

Haflinger (nicht gefährdet)

 

Rinder

Hinterwälder Rind (gefährdet)

Rotes Höhenvieh (gefährdet)

 

Schafe

Rauhwolliges Pommersches Landschaf (gefährdet)

 

Ziegen

Weiße Deutsche Edelziege (gefährdet)

 

Enten

Laufente (Beobachtung)

 

Gänse

Leinegans (extrem gefährdet)

 

Hühner

Lakenfelder (gefährdet)

Deutscher Sperber (stark gefährdet)

Sachsenhuhn (gefährdet)

 

Kaninchen

Löwenköpfchen (nicht gefährdet)

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